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Soziale Stadtentwicklung

Stadtentwicklung ist einer der drei Schwerpunkte des Instituts Sozialplanung und Stadtentwicklung  der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW. Der Schwerpunkt Stadtentwicklung rückt den sozialen Wandel in Städten ins Zentrum seiner Arbeit und fokussiert dabei die sozialen Ungleichheiten in und zwischen den Städten. Der Schwerpunkt orientiert sich dafür am Leitbild einer sozialen Stadtentwicklungund setzt auf die Emanzipation benachteiligter Bevölkerungsgruppen und die Demokratisierung der städtischen Planungsprozesse. In diesem Kontext entwickelt das interdisziplinäre Team zentrale Ansätze und aktuelle Themen weiter wie bspw. die Geschichte der Gemeinwesenarbeit, Partizipation in Raum- und Stadtplanungsverfahren, soziale Nachhaltigkeit in der Stadt- und Quartierentwicklung sowie Methoden der Sozialraum- und Lebensweltanalyse.

Im Bereich der Stadtentwicklung, dessen Aufgabe es ist, Fragen und Herausforderungen der baulichen wie gesellschaftlichen Entwicklung urbaner Gebiete langfristig und ganzheitlich zu bearbeiten, kann die Profession der Sozialen Arbeit in dreierlei Hinsicht auf die Ziele und Umsetzung einer sozialen Stadtentwicklung einwirken: Erstens kann sie in Planungsprozessen für die Bedürfnisse unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen sensibilisieren und für diese einstehen. Zweitens kann sie die soziale Teilhabe der Bevölkerung im lokalen Kontext (z.B. dem Quartier) wie auch in der lokalen Politik (z.B. Stadtentwicklungspolitik) fördern und dadurch die Lebensqualität und -chancen der Bewohnenden sichern oder steigern. Schliesslich übernimmt sie eine Vermittlerrolle zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen im städtischen Raum wie bspw. Bevölkerung, Verwaltung, Investorinnen oder Unternehmen

In den Projekten im Schwerpunkt Stadtentwicklung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW kommen neben den qualitativen und quantitativen Methoden der Sozialforschung auch Methoden der Gemeinwesenarbeit, wie bspw. Aktivierung, Empowerment oder Bildungsarbeit zum Zuge. Als weiteres Untersuchungsfeld stehen sog. digitale Methoden im Fokus, die mit Hilfe neuer Beteiligungsmethoden auch neue Formen der Teilhabe ermöglichen können.

Die Arbeit im Schwerpunkt unterteilt sich in folgende Leistungsbereiche: Ausbildung (Bachelor- und Master-Studium) und Weiterbildung (Fachseminar), Forschung und Entwicklung (inkl. Evaluation), Dienstleistung und Tagungen.

 

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